Checkliste für den Relaunch der Unternehmenswebsite

Wenn die Firmenhomepage in die Jahre gekommen ist, macht es oftmals Sinn über eine komplette Überarbeitung der Seite nachzudenken. Egal, ob die Technik und Inhalte veraltet sind, die Ladezeiten beschleunigt werden sollen oder die Benutzerfreundlichkeit erhöht werden muss – es gibt viele Gründe für das Redesign einer Website.

Ein Redesign ist die perfekte Gelegenheit, um die Unternehmenswebsite hinsichtlich Struktur, Technik, Design und Content auf einen aktuellen Stand zu bringen. Und die investierte Zeit und Arbeit lohnt sich! Denn mit einer Firmenhomepage, die up to date ist, können Sie nicht nur die Verweildauer der Webseitenbesucher erhöhen und das Google-Ranking verbessern, sondern auch neue potenzielle Kunden für Ihr Unternehmen begeistern und so schlussendlich den Umsatz steigern.

Zu den häufigsten Gründen für ein Redesign zählen unter anderem:

  1. veraltetes Design
  2. fehlende mobile Optimierung
  3. unübersichtliche Seitenstruktur
  4. zu lange Ladezeiten
  5. überholte Inhalte
  6. Leistungen und Produkte kommen neu hinzu
  7. der Schwerpunkt des Unternehmens hat sich verändert
  8. fehlende SSL-Verschlüsselung
  9. Website wird für relevante Keywords nicht gefunden

Bevor das Redesign geplant wird, sollten Sie Ihre aktuelle Website noch einmal genau unter die Lupe nehmen. Finden Sie heraus, was bisher gut war und was in Zukunft besser werden muss. Notieren Sie sich unbedingt alle Punkte, die es zu optimieren gilt und welche Bestandteile übernommen werden sollen.

Checkliste für das Redesign Ihrer Website – diese Punkte sollten Sie beachten:

1. Ein frisches Design

Das Design ist in vielen Fällen das offensichtlichste Merkmal, dass es Zeit für ein Redesign wird. Selbst Laien sehen sofort, wenn eine Seite schon älter ist. Kein Wunder, schließlich unterliegt auch das Webdesign aktuellen Trends. Da Webseitenbesucher bei einem veralteten Design häufig auch vermuten, dass die Inhalte nicht mehr aktuell sind, sollte unbedingt eine Auffrischung und Modernisierung des Designs stattfinden.

2. Contentüberarbeitung

Ein Redesign stellt auch eine optimale Gelegenheit dar, die Inhalte der Website zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Müssen die Texte zum Beispiel hinsichtlich Jahreszahlen, Namen etc. geändert werden? Sind neue Leistungen oder Produkte hinzugekommen? Werden neue Unterseiten benötigt oder fallen bestehende Seiten weg? Muss die Team-Seite angepasst werden? Fehlen für den Besucher wichtige Informationen?

Ihre Webseitentexte sollten aber nicht nur inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht werden. Ganz sicherlich vertragen sie auch einen stilistischen und formalen Feinschliff. Überlegen Sie sich zum Beispiel, ob die Texte persönlicher gestaltet werden sollen und nutzen Sie Überschriften, Zwischenüberschriften, Absätze, Aufzählungen und Fettungen, um für eine hervorragende Lesbarkeit zu sorgen. Auch interne Verlinkungen sollten geprüft und gegebenenfalls neu gesetzt werden.

3. Suchmaschinenoptimierung nach aktuellen Richtlinien

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den es hinsichtlich der Texte zu überprüfen gilt, ist die Suchmaschinenoptimierung. Da Maßnahmen, die noch vor ein paar Jahren zu einem hohen Ranking geführt haben, heute Schnee von gestern sind, sollte Ihre Seite hier unbedingt an die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Wichtig ist auch, dass die sogenannten Titles und Descriptions auf den Prüfstand gestellt und bei Bedarf hinsichtlich Länge und Inhalt angepasst werden. Die Description kann zusätzlich mit Icons „verschönert“ werden und sollte Lust zum Anklicken machen.

4. Verbesserte Benutzerfreundlichkeit

Kann Ihre aktuelle Seite mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit punkten? Wenn nein, dann ist es höchste Zeit, dass Sie durch das Redesign die Usability Ihrer Firmenhomepage erhöhen. Denn die Benutzerfreundlichkeit trägt entscheidend dazu bei, dass sich Besucher auf Ihrer Seite wohlfühlen und sich näher umschauen. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass die Seitenstruktur klar und intuitiv verständlich ist und sorgen Sie mit Teasern dafür, dass Webseitenbesucher schnell die für sie relevanten Informationen finden.

5. Neueste Technik

Macht Ihre Website auch auf mobilen Geräten eine gute Figur und kann sie mit schnellen Ladezeiten bei Google und Besuchern gleichermaßen punkten? Damit Besucher sich auf Ihrer Seite gut aufgehoben fühlen, muss auch die Technik dahinter stimmen. Auch das Thema Sicherheit spielt hier eine wichtige Rolle. Eine SSL-Verschlüsselung sollte heute für jede Seite Standard sein.

6. Neue visuelle Inhalte

Ein Redesign ist die optimale Gelegenheit, um Fotos auf der Firmenhomepage auszutauschen und durch aktuelle zu ersetzen. Idealerweise greifen Sie auf echte Bilder aus Ihrem Unternehmen und nicht auf anonyme Stockfotos zurück. Selbstverständlich muss die Qualität stimmen. Achten Sie darauf, dass alle verwendeten Bilder einen professionellen Eindruck machen. Darüber hinaus können Sie auch über das Einbinden eines aktuellen Unternehmensvideos nachdenken.

7. Mehr Funktionen

Last but not least sollten Sie sich Gedanken darüber machen, was Sie bisher an Ihrer Seite vermisst haben. Benötigen Sie zum Beispiel ein Content-Management-System (CMS), um Inhalte auf Ihrer Seite ganz einfach selbst ändern zu können? Soll ein Blog in Ihre Seite integriert werden? Oder brauchen Sie ein Buchungs- beziehungsweise Reservierungstool? Überlegen Sie sich, welche Funktionen Ihnen das Leben erleichtern könnten.

Fazit

Hat Ihre Seite schon ein paar Jährchen auf dem Buckel? Dann wird es höchste Zeit für eine Überarbeitung! Mit einem Redesign Ihrer Firmenhomepage sorgen Sie nicht nur dafür, dass sich Besucher auf Ihrer Seite wohlfühlen und zurechtfinden, sondern senden auch wertvolle Signale an Google, die Ihr Ranking positiv beeinflussen.


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