Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Backlinks zu kaufen, um das Ranking Ihrer Website in den Google-Suchergebnissen zu verbessern? In unserem Beitrag zeigen wir Ihnen, warum der Kauf von Backlinks nicht sinnvoll ist und warum Sie damit sogar Ihr Ranking gefährden können.

Backlinks sind Links, die von anderen Webseiten auf Ihre Firmenhomepage verweisen. Dabei sind nicht alle Links gleichwertig. Wenn Sie einen Backlink von einer Website erhalten, die eine hohe Reputation und ein großes Vertrauen von Google genießt, dann ist dieser Link mehr wert als zum Beispiel ein Backlink in einem unbekannten Forum oder Blog. Verfügt eine Website über viele hochwertige Backlinks, dann steigt die Relevanz der Seite.

Die Frage, wann eine Website bei Google erfolgreich rankt, lässt sich gar nicht so einfach beantworten. Schließlich wertet der Suchmaschinengigant über 200 verschiedene Faktoren für die Ranking-Erstellung aus. Diese Faktoren lassen sich in die Bereiche Onpage- und Offpage-Optimierung aufteilen. Zum Bereich der Onpage-Optimierung zählt alles, was Sie direkt auf der Seite beeinflussen können, wie zum Beispiel die Inhalte, die Webseitengeschwindigkeit, die User Experience, interne Verlinkungen etc. Beim zweiten Bereich dreht sich alles um den Aufbau von Backlinks.

Schon von Anfang an hat Google auf die Auswertung von Backlinks gesetzt. Diese Ausrichtung hat Google zur mächtigsten und relevantesten Suchmaschine unserer Zeit gemacht. Die Grundlage für Googles Suchalgorithmus bildete lange Zeit der berühmte PageRank. Der PageRank schaut sich an, wie Verlinkungen zwischen Seiten im World Wide Web verlaufen und wie daraus ein Vertrauen in die Webseiten abgeleitet werden kann.

Vor 2012 war es durch den PageRank relativ einfach, schlechte Seite im Google-Ranking nach vorne zu bringen, indem man zum Beispiel billig Links gekauft hat. Gegen diesen Linkspam hat der Suchmaschinenriese lange Zeit ein Mittel gesucht und mit dem Penguin Update im Jahr 2012 einen algorithmischen Lösungsansatz gefunden. Über die Jahre wurde dieser Ansatz immer weiterentwickelt. Heute ist Google sehr gut darin, minderwertige (gekaufte) Links zu erkennen.

Google misst der Qualität der Backlinks eine höhere Bedeutung bei als ihrer Quantität. Die Qualität der Links wird von der Suchmaschine anhand verschiedener Eigenschaften beurteilt. Dadurch soll vermieden werden, dass Webseiten durch den Kauf von Backlinks ein höheres Ranking erzielen, obwohl sie nur minderwertige und für den User irrelevante Inhalte zu bieten haben.

  1. Er stammt von einer themenrelevanten und qualitativen Website.
  2. Er befindet sich im Content (nicht etwa im Footer).
  3. Er wurde in einen themenrelevanten Text eingebaut (z. B. in einen Blogbeitrag).
  4. Der Linktext (Anchor) beinhaltet das wichtigste Keyword.
  5. Die Webseite enthält nicht tausende andere ausgehende Links.
  6. Die Webseite ist vertrauenswürdig, verfügt über eine hohe Autorität und weist relevante SEO-Metriken auf.

Wer im Internet surft, findet unzählige Möglichkeiten, Backlinks zu erhalten. Angebote wie 1000 Backlinks für 40 Euro sind da keine Seltenheit. Doch von solchen vermeintlichen Schnäppchenangeboten sollten Sie aus mehreren Gründen die Finger lassen. Zum einen werden bei solchen Angeboten die Links nicht manuell gesetzt. Oft werden dafür Spam-Programme genutzt, die dann zum Beispiel Kommentare in Blogs posten. Zum anderen erhalten Sie eine Menge schlechter Backlinks, die Ihrer Seite mehr schaden als nutzen. Plus: Auch Google wird sich wundern, warum Sie in so kurzer Zeit so viele neue Backlinks erhalten haben.

Google kann Ungereimtheiten erkennen, die auf einen möglichen Kauf schließen lassen. Die Konsequenzen sollten Sie nicht unterschätzen. Wenn Sie Backlinks kaufen, verstoßen Sie offiziell gegen die Richtlinien von Google. Sie riskieren dadurch eine Abstrafung Ihrer Seite – das kann von einer temporären Abstrafung im Ranking bis zu einem Rausschmiss Ihrer Seite aus dem Google-Index reichen. Deshalb ist der Kauf von Backlinks keine gute Idee – schon gar nicht bei eBay oder anderen frei zugänglichen Marktplätzen.

Wie sieht es mit bezahltem Linkaufbau aus?

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Für einen dreistelligen Monatsbetrag kann Ihnen niemand seriöse Verweise im Internet aufbauen – also Verlinkungen, die für die Besucher der Seiten Sinn machen und die auf hochwertigen Seiten zu finden sind. Denn das Ganze erfordert viel Arbeit, jede Menge Kreativität und permanente Nach- und Feinjustierung.

Ein themenrelevanter und organischer Aufbau von Backlinks ist sehr, sehr teuer. Nicht selten nehmen SEO-Agenturen 6.000 Euro für sechs bis sieben Links im Monat. Doch was sollten kleine und mittelständische Unternehmen tun, die kein solches Budget zur Verfügung haben oder zur Verfügung stellen wollen?

Warum SEO-Onpage-Maßnahmen die bessere Wahl für KMU sind

Backlinks sind zwar immer noch ein wichtiger Faktor für Google, aber längst nicht der einzige. Immerhin wertet der Suchmaschinenriese über 200 verschiedene Faktoren für die Ranking-Erstellung aus. Kleine und mittelständische Unternehmen sollten sich auf deshalb auf den großen Bereich der Onpage-Maßnahmen konzentrieren. Hier kann schon mit einem deutlich kleineren Budget sehr viel erreicht werden.

Fazit

„Backlinks kaufen“ klingt erst mal harmlos, ist es aber ganz und gar nicht. Wenn Sie Backlinks kaufen, dann werfen Sie nicht nur Geld aus dem Fenster, sondern gefährden im schlimmsten Fall sogar das Ranking Ihrer Firmenhomepage. Da ein organischer Linkaufbau sehr teuer ist, legen wir kleinen und mittelständischen Unternehmen SEO-Onpage-Maßnahmen ans Herz.


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