Warum Sie Ihre Website jetzt auf Aktualität prüfen sollten

Die Tage werden länger und auch die Natur erwacht langsam aus ihrem Winterschlaf: Der Frühling steht vor der Tür. Ein idealer Zeitpunkt, um mit dem Frühjahrsputz loszulegen – auch auf Ihrer Unternehmenswebsite!

Ihre Website ist das virtuelle Aushängeschild Ihres Unternehmens, das noch nie so wichtig war wie momentan. Denn gerade in Zeiten von Corona informieren sich potenzielle Kunden über das Internet zu Produkten, Dienstleistungen und Angeboten. Ihre Firmenhomepage stellt somit einen entscheidenden Wettbewerbs- und Erfolgsfaktor dar. Doch können Sie potenzielle Kunden nur dann erfolgreich ansprechen, wenn Ihre Seite aktuell ist.

Mit einem Frühjahrsputz sorgen Sie dafür, dass Ihre Website einen positiven Eindruck hinterlässt und auf dem neuesten Stand ist. Verstaubtes wird entsorgt und Sie schaffen Platz für neue Ideen. Aber keine Sorge, dafür müssen Sie nicht gleich die komplette Seite auf den Kopf stellen. Auch kleine Veränderungen und Handgriffe können schon eine große Wirkung haben.

7 Tipps für den Frühjahrsputz Ihrer Website

1. Inhalte auf Aktualität überprüfen

Aktualität ist das A und O für eine Unternehmenswebsite. Egal, ob Texte, Downloads oder Ansprechpartner – die Überprüfung der Inhalte hinsichtlich ihrer Aktualität sollte ganz oben auf Ihrer To-do-Liste stehen. Sind zum Beispiel die Preise, Angebote und der News-Bereich auf dem neuesten Stand? Sind die Ansprechpartner überall korrekt hinterlegt? Stimmen die E-Mail-Adressen und Telefonnummern? Werden alle wichtigen Produkte und Dienstleistungen genannt? Gibt es Seiten mit fehlenden Inhalten? Überlegen Sie sich unbedingt auch, ob die Besucher Ihrer Seite weitere Informationen bezüglich der Corona-Situation benötigen. Wenn Sie beispielsweise zurzeit einen Lieferservice oder geänderte Öffnungszeiten haben, sollten Sie unbedingt auch auf Ihrer Firmenhomepage darauf hinweisen.

2. Bilder austauschen

Kommt ein Besucher auf Ihre Seite, fallen ihm das Design und die Bilder als Erstes ins Auge. Das Design lässt sich selbstverständlich nicht so schnell ändern. Oft hilft es aber schon, wenn Sie alte Bilder austauschen, um Ihrer Seite neuen Schwung zu verleihen. Denken Sie dabei immer daran, dass ein stimmiges Gesamtbild erzeugt werden muss. Die gewählten Bilder sollten zudem möglichst professionell sein.

3. Struktur und Usability überprüfen

Ist Ihr Internetauftritt übersichtlich strukturiert und überzeugt die Navigation durch eine intuitive Bedienung? Wichtig ist, dass Sie die Struktur Ihrer Website möglichst einfach gestalten und die Inhalte auf das Wesentliche beschränken. Webseitenbesucher sollten mit möglichst wenigen Klicks und ohne Umwege zum Ziel gelangen. Halten Sie das Angebot auf Ihrer Seite überschaubar – denn zu viel strengt an und verwirrt.

4. Webseitengeschwindigkeit testen

Eine schnelle Ladezeit ist sowohl für den Nutzer als auch für die Suchmaschine wichtig. Je länger Ihre Seite lädt, desto höher ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Absprungrate. Denn heutzutage hat niemand Lust, lange zu warten. Eine beträchtliche Verbesserung der Ladezeit kann häufig bereits durch die Optimierung der Bilder auf der Website erzielt werden.

5. Verlinkungen prüfen

Links, die ins Leere führen, frustrieren nicht nur den Besucher, sondern sind auch von Google nicht gerne gesehen. Checken Sie deshalb Ihre Website auf tote oder fehlerhafte Verlinkungen. Im gleichen Zug ist es auch sinnvoll, eingebundene Dateien, wie zum Beispiel Videos und Präsentationen, auf ihre Verfügbarkeit zu überprüfen.

6. Aktuelle Zahlen ermitteln und Schwachstellen finden

Um mögliche Schwachstellen zu ermitteln, sollten Sie Ihre Website genauer analysieren. Hierbei helfen der Counter Ihrer Website oder gängige Webanalyse-Tools. Anhand der erhobenen Daten können Sie feststellen, welche Unterseiten besonders häufig von Nutzern aufgerufen werden und welche nur wenige Klicks erhalten. Ein wichtiger Indikator ist auch die Absprungrate (Bounce Rate). Widmen Sie bei Ihrem Frühjahrsputz Seiten mit einer hohen Absprungrate Ihre besondere Aufmerksamkeit, denn offensichtlich findet der Nutzer hier nicht das Gesuchte. Überlegen Sie sich, wie Sie diese Seiten inhaltlich überarbeiten können, um den Webseitenbesuchern eine höhere Relevanz zu bieten.

7. Textformatierung in Augenschein nehmen

Last, but not least sollten Sie auch einen Blick auf die optische Aufmachung Ihrer Texte werfen. Sind die gewählten Schriftarten auf allen Unterseiten einheitlich? Werden Überschriften und Hervorhebungen genutzt? Sind die Texte leserfreundlich in sinnvolle Abschnitte unterteilt? Bei Webseitentexten kommt es nämlich nicht nur auf den Inhalt an. Auch die Formatierung muss stimmen!

Fazit

Technische Probleme, tote Links oder fehlende Inhalte senken die Attraktivität Ihrer Website für den Besucher enorm. Es lohnt sich also, solche Probleme im Rahmen eines Frühjahrsputzes zu erkennen und zu beheben. Sollten die Baustellen überhandgenommen haben, ist es an der Zeit, über einen Relaunch nachzudenken, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.


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