Bitte nicht nachmachen – 8 veraltete SEO-Maßnahmen

Um die Suchmaschinenoptimierung ranken sich seit jeher Mythen – das liegt wahrscheinlich daran, dass Google aus seinem Algorithmus ein wohlgehütetes Geheimnis macht. Neben diesen Mythen halten sich aber auch einige veraltete SEO-Strategien hartnäckig in den Köpfen von Webseitenbesitzern und Internetnutzern. In unserem heutigen Beitrag möchten wir mit diesen Strategien von anno dazumal aufräumen.

Wer mit seiner Firmenhomepage erfolgreich sein und durch ein gutes Google-Ranking Neukunden gewinnen möchte, der muss wissen, welche SEO-Maßnahmen wirklich sinnvoll und hilfreich sind. Da Google seinen Algorithmus immer wieder anpasst und verbessert, kann es sein, dass Maßnahmen, die noch vor ein ein paar Jahren Erfolg versprachen, heute eine Website im Nirwana des World Wide Web verschwinden lassen. Damit Sie nicht auf veraltete Strategien setzen, zeigen wir Ihnen die häufigsten SEO-Irrtümer, die auch heute noch weit verbreitet sind.

Diesen 8 SEO-Strategien sollten Sie heutzutage keinen Glauben mehr schenken!

1. Hohe Keyword-Dichte als Schlüssel zum Erfolg

Viel hilft viel – das war früher die Strategie bei der Optimierung von Webseiten. Heute sollte jedoch die Qualität und nicht die Quantität im Fokus Ihrer Bemühungen stehen. Das gilt auch für die Erstellung und Optimierung Ihrer Webseitentexte. War früher eine möglichst hohe Keyword-Dichte gerne gesehen, muss es heute darum gehen, den Besuchern relevante und informative Texte anzubieten. Das sogenannte „Keyword-Stuffing“, also eine Keyword-Dichte über 3 Prozent, ist tabu! Stattdessen sollte man besser mit Synonymen arbeiten – das sorgt nicht nur für Abwechslung beim Leser, sondern wird auch von Google gerne gesehen.

2. Keywords Weiß auf Weiß einfügen

Google wird immer besser darin, Tricks zu erkennen. Wer erfolgreich mit seiner Seite ranken möchte, sollte deshalb alle Tricks unterlassen, die den Webseitenbesucher beziehungsweise Google täuschen sollen. Dazu zählt unter anderem auch das Einfügen von Text in weißer Schrift auf weißem Hintergrund. Denn die Texte Ihrer Website sollen für den Besucher als Informationsquelle dienen und sind nicht dazu da, um sinnlos aneinandergereihte Keywords zu beherbergen. Beim Verfassen Ihrer Webseitentexte sollten Sie immer den Leser und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.

3. Keyword-Stuffing im Title

Lange Zeit galt es als hilfreich, so viele Keywords wie möglich in den Title zu packen – doch auch diese Form des Keyword-Stuffings wird heutzutage von Google nicht gerne gesehen. Beim Verfassen des Titles sollten Sie stattdessen darauf achten, dass das wichtigste Keyword der jeweiligen Seite zu Anfang des Titles steht. Damit der Title in den Suchergebnissen von Google komplett angezeigt wird, darf er nicht mehr als circa 60 Zeichen umfassen. Die Description bietet Platz für eine genauere Beschreibung der jeweiligen Seite und sollte Lust zum Anklicken machen.

4. Bilder und Videos als unwichtig erachten

Sie sind der Meinung, dass Bilder und Videos für die Suchmaschine unwichtig sind? Weit gefehlt! Google arbeitet zwar noch daran, Bildinhalte wie Menschen verstehen zu können, aber registriert ganz genau, wie lange sich Besucher auf Ihrer Website aufhalten. Visuelle Inhalte tragen ganz entscheidend dazu bei, die Verweildauer auf Ihrer Seite zu erhöhen und das Interesse der Besucher zu wecken. Um Google das Verstehen Ihrer Bilder zu erleichtern, sollte für jedes Bild ein kurzer Beschreibungstext verfasst werden – der sogenannte Alt-Tag.

5. Mobile Website vernachlässigen

Man mag es kaum glauben, aber es gibt immer noch Inhaber von Unternehmenswebseiten, die glauben, eine mobile Website sei unnötig und ihre Kunden würden nicht mit Smartphone und Co. im Netz surfen. Doch die Zahlen sagen etwas anderes: Rund 61 Prozent aller Nutzer sind bereits heute mobil im Internet – Tendenz weiter steigend. Wer diesen Usern keine mobil optimierte Website bietet, der verliert ganz schnell potenzielle Neukunden. Und Sie können sich ganz sicher sein: Auch Ihre Kunden surfen mobil im Internet!

6. Je mehr Links, desto besser

Früher galten viele Backlinks als ein Garant für ein hohes Google-Ranking. Auch diese Strategie hat heutzutage ausgedient. Zwar können Backlinks immer noch einen positiven Einfluss haben, mittlerweile zählt aber ganz eindeutig die Qualität und nicht die Quantität der Links.

7. Social Media als unnötig einstufen

Sie denken, Social Media sei nur etwas für große Unternehmen? Falsch! Auch kleine und mittelständische Unternehmen können mit Social Media erfolgreiche neue Kunden gewinnen und Bestandskunden binden. Und auch für das Google-Ranking kann eine Social-Media-Präsenz sehr hilfreich sein, da sie nicht nur für mehr Traffic auf Ihrer Website sorgt, sondern auch als eigenständiges Suchergebnis bei Google aufgeführt wird.

8. Auf eine hohe Zahl an Unterseiten setzen

Lange Zeit glaubte man, dass viele Unterseiten einen größeren Traffic für die eigene Website bedeuten würden – schließlich hat man ja viel mehr Seiten, die Google auswerten kann. Doch wie wir bereits zeigen konnten, zählt heute die Qualität und nicht die Quantität. Viel wichtiger als unzählige Unterseiten, die vielleicht nur sehr spärliche oder sogar doppelte Inhalte bieten, sind relevante Texte mit Mehrwert. Wichtig ist aber auch, dass sich die Nutzer dank einer durchdachten Seitenstruktur problemlos auf Ihrer Seite zurechtfinden. Google und Ihre Webseitenbesucher werden es Ihnen danken!

Fazit:

Sollten Sie auch nur einem der genannten Mythen bislang vertraut haben, wird es allerhöchste Zeit, Ihre SEO-Strategie zu überdenken. Die SEO-Experten von United Media helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Website optimal für Google zu optimieren. Dann klappt es auch mit der Neukundengewinnung im Internet!


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