Diese Entwicklungen erwarten uns in der Online-Suche

Wer heutzutage etwas sucht, der tippt seine Frage meist in der Suchmaschine Google ein. Doch es stellt sich die Frage, wie lange noch – denn ein neues Zeitalter der Online-Suche hat bereits begonnen. Bislang wird noch die überwältigende Mehrzahl aller Suchanfragen per Tastatureingabe gestellt, doch schon in naher Zukunft könnte die klassische Suche ausgedient haben.

Suchmethoden, wie die mobile Suche, die Suche in sozialen Netzwerken sowie die Sprachsuche sind auf dem Vormarsch und verändern das Suchverhalten. Im Folgenden möchten wir Ihnen diese drei Suchmöglichkeiten, die unsere Suche zukünftig bestimmen werden, näher vorstellen.

Diese drei Faktoren werden die Google-Suche entscheidend verändern:

1. Mobile Suche

Bereits heute schon sind mobile Geräte wie Smartphone und Co. für über 60 Prozent der gesamten Internetnutzung verantwortlich – Tendenz weiter steigend. Für die mobile Suche ist dabei besonders wichtig, dass die Webseiten auch auf den kleinen Bildschirmen gut dargestellt werden und ohne Probleme bedient werden können. Auffällig ist, dass bei der mobilen Suche besonders häufig Suchanfragen mit einem lokalen Bezug gestellt werden.

2. Suche in sozialen Netzwerken

Neben der mobilen Suche ist auch die Suche in den sozialen Netzwerken weiter auf dem Vormarsch. So kann man zum Beispiel mittlerweile auf Facebook nicht nur nach Personen suchen, sondern auch nach anderen Inhalten. Die Zahlen sprechen für Facebook: Aktuelle Studien schätzen, dass täglich 1,5 Milliarden Suchanfragen auf Facebook gestellt werden – auf Google sind es circa 3,5 Milliarden. Auch andere soziale Netzwerke werden immer mehr zu einer eigenen Suchmaschine. Wer zum Beispiel Videos zu einem bestimmten Thema sucht, der schaut meist direkt bei YouTube vorbei und geht nicht mehr den Umweg über Google.

3. Sprachsuche

Besonders auf den kleinen mobilen Geräten gestaltet sich das Tippen manchmal schwierig – also warum nicht mit einer Spracheingabe suchen? Das dachten sich auch Apple, Google und Microsoft und erschufen Siri, Google Now und Cortana. Bei diesen Funktionen handelt es sich nicht nur um eine sprachgesteuerte Suchfunktion, sondern um sprachaktivierte persönliche Assistenten. Das Ziel der Entwickler ist es, dass Siri und Co. zu „echten“ Assistenten werden, die sich dank künstlicher Intelligenz mit dem Nutzer unterhalten können und ihn und seine Wünsche besser kennen als jeder andere.

Durch diese Neuerung hat und wird sich die Suche weiter verändern. Im Gegensatz zur Desktop-Suche, bei der sich die Suchmaschinen danach richten, wie eine Suchanfrage formuliert wird, können persönliche Assistenten den Kontext und auch alle früheren Suchanfragen berücksichtigen. Sie kennen den Standort des Nutzers genau und wissen um seine Vorlieben, Fragen und Bedürfnisse. Ziel ist es, dass der persönliche Assistent eine Antwort gibt, bevor die Frage überhaupt erst formuliert werden muss. So kann beispielsweise Google Now bereits heute schon dem Nutzer anzeigen, wie lange er mit dem Auto nach Hause brauchen wird, wenn er zu seiner üblichen Feierabend-Zeit das Büro verlässt. Durch das Internet der Dinge werden zukünftig noch mehr Dinge mit dem Internet verbunden. Dadurch wird es möglich sein, den Assistenten noch mehr persönliche Informationen über den User zu übermitteln und seine möglichen Suchanfragen zu ergründen.

Fazit:

In der Google-Suche werden uns in Zukunft große Veränderungen erwarten, die maßgeblich durch die drei vorgestellten Faktoren beeinflusst werden. Diese Veränderungen der Suchanfragen haben selbstverständlich auch Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Wir können gespannt sein, wohin die Reise geht. In unserem Blog werden wir Sie wie gewohnt über alle aktuellen Entwicklungen informieren, damit Sie wissen, worauf es ankommt, um auch in Zukunft von Ihren Kunden im World Wide Web gefunden zu werden.


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