So finden Sie die perfekte Struktur für Ihre Website

So begeistern Sie mit einer durchdachten Sitemap Besucher und Google

Sie haben sich für eine neue Firmenhomepage entschieden? Dann sollte Ihr Fokus nicht nur auf dem Design der Seite liegen. Eine übersichtliche, logische und sinnvolle Seitenstruktur (engl. Sitemap) ist mindestens genauso wichtig. Sie legt den Grundstein für den Erfolg Ihrer Firmenhomepage.

Ein gut durchdachter Aufbau der Website ist essenziell. Einerseits spielt eine logische Seitenstruktur für die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seite eine große Rolle und andererseits ist der Seitenaufbau auch für die Suchmaschinenoptimierung von Bedeutung. Das Ziel muss es sein, mit einer übersichtlichen Seitenstruktur nicht nur die Webseitenbesucher durch die einzelnen Seiten Ihrer Firmenhomepage zu leiten, sondern auch, es Google zu ermöglichen, alle Unterseiten Ihrer Website zu indexieren und den Nutzern bei entsprechenden Suchanfragen vorzuschlagen.

Denken Sie also, bevor Sie mit der Gestaltung Ihrer neuen Seite loslegen, an die zukünftigen Besucher Ihrer Firmenhomepage und erarbeiten Sie eine intuitiv erfassbare Seitenstruktur. Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, welche Aspekte es bei der Erstellung der Sitemap zu beachten gilt.

Schritt für Schritt zur perfekten Seitenstruktur

1. Struktur entwickeln:

Um die perfekte Struktur für Ihre Firmenhomepage entwickeln zu können, ist es wichtig, dass Sie den genauen Zweck Ihrer Seite sowie Ihre Zielgruppe und deren Bedürfnisse kennen. Bevor Sie mit der Erstellung der Sitemap loslegen, sollten Sie sich deshalb die folgenden fünf grundlegenden Fragen stellen:

  1. Was ist das Ziel Ihrer Firmenhomepage?
  2. Welche Zielgruppe soll Ihre Seite ansprechen?
  3. Welche Inhalte sollen auf Ihrer Website dargestellt werden?
  4. Welche Informationen benötigen Neukunden und Bestandskunden?
  5. Was ist das Alleinstellungsmerkmal Ihres Unternehmens?

Anhand dieser fünf Fragen können Sie die grundlegende Struktur Ihrer Firmenhomepage herausarbeiten und überlegen, welche Unterseiten benötigt werden, um die gewünschten Informationen übersichtlich bereitzustellen. Achten Sie dabei darauf, dass später wirklich alle gefundenen Seiten mit für den Nutzer relevanten Inhalten befüllt werden können.

2. Kategorien festlegen:

Nachdem Sie herausgefunden haben, welche Informationen und Unterseiten Ihre Website bieten muss, geht es in einem nächsten Schritt darum, die Inhalte sinnvoll und inhaltlich logisch in Kategorien zusammenzufassen. Bedenken Sie dabei, dass auch jemand, der zum ersten Mal in Kontakt mit Ihrem Unternehmen kommt, sofort verstehen muss, unter welcher Kategorie er die gewünschte Information findet. Üblicherweise kann das zum Beispiel so aussehen, dass unter dem Punkt „Leistungen“ alle Dienstleistungen aufgelistet sind, die Ihr Unternehmen anbietet. Nehmen wir zur Veranschaulichung die Website einer Autowerkstatt. Hier würde man unter dem Punkt „Leistungen“ unter anderem folgende Unterseiten finden: Unfallinstandsetzung, Smart-Repair, Reifenservice, Autoglas, Klimaservice etc. Je nach Bedarf können diese Unterpunkte in weitere Unterpunkte unterteilt werden. So könnte der Punkt Unfallinstandsetzung zum Beispiel auch die Seiten „Reparatur“ und „Service“ umfassen.

3. Aufbau der Navigation:

Den Ausgangspunkt für die Entdeckung Ihrer Firmenhomepage bildet in den allermeisten Fällen die Startseite – die meistbesuchte Seite von Webseiten. Von der Startseite aus beginnen aber nicht nur die Besucher, sondern auch Google die Erkundungstour Ihres Webauftritts. Geleitet wird diese Tour anhand der Hauptnavigation, die im Idealfall aus zwei bis zehn Menüpunkten besteht. Um die Seite überschaubar zu halten, sollte man auf mehr als drei Unterebenen bei der Seitennavigation verzichten.

4. Unterseiten benennen:

Nachdem der Aufbau nun steht, kann es mit der Benennung weitergehen. Alle Menüpunkte sowie auch alle Unterpunkte müssen eine sinnvolle Bezeichnung erhalten. Wichtig bei der Namensgebung ist, dass Sie gleichermaßen an Ihre Kunden und die Suchmaschinen denken. Was würde Ihr Kunde bei Google eintippen, wenn er auf der Suche nach Ihrem Produkt oder Ihrer Leistung wäre? Um die Navigationspunkte nicht unnötig lang zu machen, sollten Sie darauf achten, möglichst kurze und prägnante Begriffe zu wählen.

5. Seiten verlinken:

Last but not least zählen zu einem gelungenen Seitenaufbau auch sinnvolle interne Textverlinkungen, die als Wegweiser für Ihre Webseitenbesucher und Google dienen. Indem man inhaltlich miteinander verwandte Seiten verknüpft, zeigt man Google, wie die einzelnen Inhalte der Unterseiten zusammenhängen und welche Seiten von besonders großer Relevanz sind. Und auch die Leser profitieren von internen Verlinkungen. Bei Interesse finden sie schnell weiterführende Informationen zum verlinkten Thema.

Fazit:

Die Sitemap ist das Inhaltsverzeichnis Ihrer Website. Nur wenn das Inhaltsverzeichnis einfach, logisch und leicht nachvollziehbar aufgebaut ist, können sich Webseitenbesucher und die Suchmaschinen ohne Probleme auf Ihrer Firmenhomepage zurechtfinden. Eine durchdachte Seitenstruktur bildet damit den Grundstein für den Erfolg Ihrer Seite. Nehmen Sie sich deshalb unbedingt die Zeit, Schritt für Schritt einen benutzerfreundlichen Seitenaufbau zu entwickeln – es zahlt sich aus!

 


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